Scheunenbrand in Wenden

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Datum: 11. November 2020 
Alarmzeit: 9:51 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger, Sirene 
Art: Gebäudebrand 
Einsatzort: Wenden 
Fahrzeuge: MTW 18-17-8, TSF 18-40-8 
Einheiten: FFw Wendenborstel, FFw Steimbke, FFw Wenden, FFw Stöckse, FFw Linsburg, FFw Nienburg (Drehleiter) 


Einsatzbericht:

Wohngebäude durch Feuerwehr gerettet

Wenden. Am frühen Abend gegen 18 Uhr wurden die Feuerwehren aus Wenden, Stöckse, Steimbke, Linsburg und Wendenborstel, gemeinsam mit der Drehleiter der Feuerwehr Nienburg und der Einsatzleitung Ort der Samtgemeindefeuerwehr Steimbke in den WendenerBruchweg alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte stellten eine in Vollbrand stehende Scheune sowie deren Anbau fest. 

Aufgrund der baulichen Beschaffenheit bestand die akute Gefahr dass das Feuer auf das direkt angrenzende Wohngebäude überzugreifen drohte. Unter der Leitung vom Wendens Ortsbrandmeister Olaf Warda konnten die eingesetzten Kameraden das Wohnhaus mit einem massiven Außenangriff und einer sogenannten Riegelstellung mit insgesamt 5 C-Strahlrohren und dem Monitor der Drehleiter gerade noch rechtzeitig vor den Flammen retten. Die Scheune jedoch wurde komplett zerstört. 

Die Bewohnerin des Hauses und deren Hund konnten sich unverletzt aus dem Gebäude retten. Etwa 2 Stunden nach dem Brandausbruch war das Feuer soweit unter Kontrolle ,das die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen wurden und die Feuerwehr Wenden die Nachlöscharbeiten an der Einsatzstelleübernahm. Hinsichtlich der Brandursache hat die Polizei Nienburg die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt befanden sich 84 Kameraden der oben genannten Feuerwehren, der Gemeindebrandmeister, ein Rettungswagen des ASB Steimbke und die Rufbereitschaft der FTZ Nienburg vor Ort. 

Fotos und Text: Jens Eickeler, stellv. Pressewart Feuerwehren der SG Steimbke